Hallo und herzlich willkommen.


Es ist kurz vor 18 Uhr an irgendeinem Werktag und so langsam kommen nach und nach die Mitglieder unserer Theatergruppe im Probenraum an. Jetzt heißt es erstmal: Alltagsklamotten aus und Sportsachen an! Wir werden höchstwahrscheinlich viel bewegen. Aber bevor wir nun wirklich zur Sache kommen, stell ich uns erstmal vor. Wir sind die Zwiefachen, Jugendtheatergruppe an der Schaubühne; ein ziemlich bunter, verrückter Haufen junger Menschen zwischen 15 und 26 Jahren, die zusammen ein Stück entwickelt haben, welches an Vielfalt kaum zu überbieten ist.

Jetzt ist es höchste Zeit anzufangen, also los. Alles beginnt immer mit einer kurzen Gesprächsrunde, in der wichtige organisatorische Dinge geklärt werden und auch die aktuellen Befindlichkeiten der einzelnen Gruppenmitglieder ihren Platz haben. In dieser gemütlichen Runde wird von Uta (Theaterpädagogin) auch der Plan für die Probe vorgestellt. Dann geht’s weiter mit einem Warm – up, grundsätzlich bestehend aus Sonnengrüßen und manchmal auch einigen Tanz/Bewegungsimprovisationsübungen und kleinen Bewegungsspielen, die gerne auch von den Gruppenmitgliedern angeleitet werden. Nachdem unsere Körper nun warm sind, geht’s ans Stimmliche. Hier macht Julia (Assistentin) meistens ein paar Gesangsübungen gekoppelt mit lustigen Stimmspielen mit uns. Wenn dies nun auch abgeschlossen ist, geht’s ans Proben bzw. ans Entwickeln von Szenen. Hierzu teilt sich unsere Gruppe zumeist in Kleingruppen auf, die dann parallel proben. Manchmal mithilfe eines Teammitglieds (Regie/Regieassistenz) aber oft auch eigenverantwortlich. Die Ergebnisse werden dann hinterher den anderen Gruppenmitgliedern – natürlich mit Kostüm und Requisiten- präsentiert, die dann auch immer noch Zeit haben für ein kurzes positives/konstruktives Feedback (Was hat Spaß gemacht? Was hat gut funktioniert? Was hab ich nicht verstanden?).

So nun ist es auch schon fast 22 Uhr und Zeit für eine kurze Abschlussrunde, in der jeder noch einmal sagen kann, wie es ihm geht und was ihm an der Probe besonders gut gefallen hat.
Nun sagen wir auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal…

Astrid Pendarvis

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